Leistungen für Führungskräfte

Strategische Beratung für Führungskräfte

Dass Gewaltschutz uns alle angeht und Sie als Führungskraft in Ihrer Behörde dafür die Verantwortung tragen – das ist keine Frage. Doch manchmal ist es nicht das große rechtsverbindliche Gewaltschutzkonzept, das den Unterschied macht (welches übrigens nicht selten in der Schublade verschwindet). Manchmal ist es einfach ein konkreter Maßnahmenplan, der eben den entscheidenden Unterschied ausmacht.

„Manchmal ist ein konkreter Maßnahmenplan mehr wert als ein großes Konzept.“

— Nicole Jansen

Was Sie dafür brauchen:

Zeitlicher Rahmen

Der Beratungsprozess umfasst 5 Phasen und erstreckt sich (inklusive Evaluation) über einen Zeitraum von 6 Monaten. Der genaue Zeitrahmen ergibt sich aus der Komplexität der Ausgangslage und der Logik Ihres Bedarfs.

Phase 1: Auftragsklärung & Gemeinsame Zielsetzung

Mögliche Fragen, die beantwortet werden:

  • Welche Vorfälle gab es in den letzten Jahren?
  • Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?
  • Welche Bereiche sind besonders betroffen?
  • Welche Maßnahmen gibt es bereits?
  • Was soll sich nach der Beratung konkret verändert haben?

Phase 2: Bestandsaufnahme

Hier bin ich Beobachterin – nicht Prüferin. Ich zeichne ein Bild der größten Herausforderungen und Belastungen.

Dazu könnte ich:

  • Interviews mit Mitarbeitenden führen
  • Führungskräfte befragen
  • Teamsitzungen begleiten
  • Räumlichkeiten ansehen
  • Typische Konfliktsituationen sammeln

 

Wonach ich klassischerweise frage:

  • Wann fühlen Sie sich unsicher?
  • Welche Situationen eskalieren regelmäßig?
  • Was funktioniert bereits gut?
  • Wo wünschen Sie sich Unterstützung?

Phase 3: Auswertung

Ich fasse meine Beobachtungen zusammen.

Zum Beispiel:

  • Ihre Stärken: Zuverlässiges Team, gegenseitige Unterstützung, engagierte Führung
  • Ihre Herausforderungen: Unklare Zuständigkeiten, schwierige Kundengespräche, fehlende Nachbereitung nach Vorfällen, Unsicherheit beim Grenzensetzen

Phase 4: Workshops & Moderation

Entwicklung konkreter Maßnahmen, auf Grundlage der festgestellten Schmerzpunkte und Herausforderungen.

Zum Beispiel:

  • Alarmkette klären
  • Feste Nachbesprechungen einführen
  • Schulungskatalog entwickeln
  • Leitfäden für schwierige Gespräche erstellen
  • Meldeverfahren vereinfachen

Phase 5: Transfer & Evaluation

Nach 6 Monaten komme ich zurück.

Und stelle folgende Fragen:

  • Was hat sich verändert?
  • Was funktioniert gut?
  • Wo gibt es noch Unsicherheiten?

 

So bleibt die Beratung nachhaltig.

Das Endprodukt:

Am Ende halten Sie einen Bericht in der Hand mit:

  • Zusammenfassung der Ausgangslage
  • Beobachteten Risiken
  • Vorhandenen Ressourcen
  • Konkreten Handlungsempfehlungen
  • Prioritäten für die nächsten 6-12 Monate
  • Empfehlung für den nächsten Schritt

Wie Sie von der Beratung profitieren:

Sie sind in der Lage, Gewaltschutz praxisnah in Ihren Führungsalltag zu integrieren und mehr Sicherheit in Ihrer Behörde zu gewährleisten.

Und nochmal: „Manchmal ist ein konkreter Maßnahmenplan mehr wert als ein großes Konzept.“ 

Lassen Sie uns gerne ins Gespräch kommen.

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Expertin für Gewalt und Prävention im öffentlichen Sektor

Mein Ansatz

Ich stehe für öffentliche Sicherheit und Zivilcourage. Sicherheit ist für mich eine Frage von Haltung, Verantwortung und der Bereitschaft hinzusehen. Es geht mir um nicht weniger als den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Ich bin der Meinung, dass jeder von uns verantwortlich ist – dass jeder von uns einen Beitrag leisten kann.

Für mich entsteht Sicherheit nicht dort, wo wir sie politisch verorten, sondern dort, wo staatliches Handeln auf gesellschaftliche Realität trifft. Was mir besonders am Herzen liegt: Die Menschen sicher zu machen im Umgang mit Konflikten, Eskalation und Gewalt – ein für mich wesentlicher Ansatz, wenn wir uns einsetzen wollen für eine starke und gesunde Gesellschaft. Denn im Umkehrschluss bedeutet das: Eine gesunde Gesellschaft ist die beste Gewaltprävention.

Dafür setze ich mich ein.

Ich fördere die Zivilcourage in unserer Gesellschaft – und ich unterstütze die Behörden, die mit hohem Verantwortungsdruck und erhöhtem Sicherheits- und Reputationsrisiko staatliche Vorgaben im Alltag umsetzen müssen.

Mein Ziel:

Behörden, die Sicherheit geben – nach innen für ihre Mitarbeitenden und nach außen für die Menschen, denen sie begegnen. So entsteht eine Organisation, in der Gewaltprävention nicht erst beginnt, wenn etwas passiert, sondern im täglichen Handeln verankert ist.

„Ich habe mit Tätern gearbeitet (Sexualstraftätern, Mördern, Rechtsextremisten), ich habe die Opfer von Gewalt beraten und die Helferrolle studiert (im wahrsten Sinne des Wortes). Und ich weiß: Nur wer alle drei Perspektiven kennt – und die Dynamik versteht, kann wahrhaft systemisch denken und echten Gewaltschutz bewirken.“

— Nicole Jansen